Unterstützung auch in schwierigen Zeiten

Unterstützung auch in schwierigen Zeiten

22. September 2020

„Wir alle waren sehr verunsichert“ – Svenja Hübner von den TUSSIES Metzingen zum ungewöhnlichen Saisonstart

 

Seit 2018 sind wir Sponsor der Handballbundesligistinnen TUSSIES Metzingen. In diesem Jahr stand das Team vor vielen Herausforderungen. Abgesagte Spiele, keine Möglichkeit zusammen zu trainieren und viel Ungewissheit im Umgang mit der Krise prägten auch den Sport. 

Besonders in schwierigen Zeiten ist es wichtig, die bestmögliche Unterstützung zu erhalten. Daher leisten wir als Unternehmen auch in diesem Jahr unseren Beitrag als Sponsor des Vereins und mit einem Spielerinnenpatronat für die Kreisspielerin Svenja Hübner.

Svenja hatte neben der Krise zu Beginn des Jahres auch verletzungsbedingte Probleme. Wie die Vorbereitungen auf die Saison für sie liefen und was ihre Ziele für das turbulente Jahr 2020 sind lesen Sie im folgenden Interview:

Svenja, wie schlimm war die Verletzung, die du dir im Januar zugezogen hast und wie weit ist die Heilung voran geschritten?

Svenja Hübner: „Ich habe mir leider im Training Mitte Januar einen Mittelhandknochen der rechten Hand gebrochen. In einer Operation wurde der Bruch mit Schrauben fixiert. Die Heilung verlief dann planmäßig und ich bin Mitte März wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen. Vor einem Comeback auf dem Spielfeld kam dann leider Corona dazwischen. Heute ist es jedoch zum Glück so, dass der Bruch so gut verheilt ist, dass ich keinerlei Einschränkungen mehr habe.“

Die Corona-Pandemie hat uns alle kalt erwischt. Wie hast Du diese Phase aus Sicht einer Sportlerin wahrgenommen?

Svenja Hübner: „Für uns ging es damit los, dass zuerst nur ein Spiel abgesagt wurde. Wir haben uns etwas früher zum Training getroffen. Unser Manager Ferenc Rott hat uns dann mitgeteilt, dass wir erstmal nicht mehr trainieren können. Daraufhin sind wir in großer Ungewissheit heim zu unseren Familien gereist. Nicht ahnend, dass die Saison abgebrochen wird und wir uns erst einige Monate später wieder sehen würden. Wir alle waren sehr verunsichert, weil keiner wusste wie, wann und ob es für den Leistungssport, so wie wir es kannten, weitergeht und hatten auch Angst, unseren Beruf zu verlieren. Trotzdem haben wir uns alle so gut es ging selbständig fit gehalten. Wir sind natürlich froh, dass wir seit Anfang Juni wieder trainieren und jetzt auch wieder spielen dürfen, auch wenn es gewisse Richtlinien (z.B. weniger Zuschauer und regelmäßige Corona-Tests) gibt.“

Ein kurzer Blick in die Zukunft: Welche wichtigen sportlichen Termine stehen an. Worauf liegt Dein persönlicher Fokus?

Svenja Hübner: „Wir sind nun Anfang September bereits in die neue Saison gestartet. Vor allem im Oktober und November haben wir nun zahlreiche Spiele, von denen wir natürlich möglichst alle gewinnen möchten. Darunter neben den Bundesliga-Spielen auch Spiele im deutschen Pokal und in der European League. In der letzten Saison hatte ich aufgrund der Eingewöhnungsphase, des Rückschlags durch meine Verletzung und der Corona-Zwangspause nur sehr wenige kurze Einsatzzeiten. Ich hoffe, dass ich diese in dieser Saison ausbauen kann.“

Wir bedanken uns bei Svenja für das Interview und wünschen dem Team alles Gute und eine erfolgreiche Saison.